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Ist Ihre Bewerbung bereit für die maschinelle Analyse?

Gleich ob im Lebenslauf, auf LinkedIn und Xing, oder im online Bewerbungsformular: Ihr Profil besteht aus Worten. Und Worte können dank Digitalisierung nicht nur Menschen lesen, sondern auch Systeme. Aber können Algorithmen Ihr Profil auch passend auswerten und filtern? Ist Ihr Profil so getextet und mit “Keywords” angereichert, dass Sie als geeignete Kandidatin, geeigneter Kandidat für die gesuchte Stelle erkannt werden?

Das ist in der zunehmenden digitalen Stellensuche und Rekrutierung von entscheidender Bedeutung.

Drei Anwendungsfälle.


Anwendungsfall 1: Sie suchen passende Jobs und richten ein Job-Abo ein, dass Ihnen passende Angebote per Mail (oder App-Benachrichtigung) schickt. Im Job-Room erhalten Sie gegebenenfalls bevorzugt Informationen über freie Stellen. Und auch Ihr LinkedIn- und Xing-Account schlagen Ihnen Stellenausschreibungen vor, die genau auf Ihr Profil passen. Oder auch nicht! Denn das kommt ganz darauf an, ob die Suchbegriffe passend gewählt sind.


Passende Jobs findet nur, wer auch passende Suchbegriffe verwendet.

Anwendungsfall 1: Sie suchen passende Jobs und richten ein Job-Abo ein, dass Ihnen passende Angebote per Mail (oder App-Benachrichtigung) schickt. Im Job-Room erhalten Sie gegebenenfalls bevorzugt Informationen über freie Stellen. Und auch Ihr LinkedIn- und Xing-Account schlagen Ihnen Stellenausschreibungen vor, die genau auf Ihr Profil passen. Oder auch nicht! Denn das kommt ganz darauf an, ob die Suchbegriffe passend gewählt sind.


Bewerbungsmanagement-Systeme können geeignete Profile herausfiltern.

Anwendungsfall 2: Auf der Website der Firma X können Sie Ihre Bewerbung direkt online eingeben. Wunderbar. Nicht nur für Sie. Denn so hat die HR-Abteilung alle Bewerber/innen-Profile zur Stelle gesammelt und (abhängig vom System dahinter) gegebenenfalls auch gleich vergleichbar aufgelistet – inkl. automatisierter Filterung und Ranking, zu wieviel Prozent die Kandidat/innen die Anforderungen erfüllen.


Business-Networks bieten Rekrutierenden an, selbst nach geeigneten Kandidat/innen-Profilen zu suchen.

Anwendungsfall 3: Die HR-Abteilung soll eine freie Position besetzen, und zwar möglichst ohne viel Aufwand. Mit dem Unternehmens-Account auf Xing und LinkedIn suchen Rekrutierende nach passenden Kandidat/innen. Werden sie dabei Ihr Profil finden?



Was sind gute Keywords?


Damit dieses Suchen, Finden und Matching inhaltlich und technisch funktionieren können, entsprechen Ihre Keywords idealerweise folgenden fünf Kriterien:

  1. Handelt es sich um “Hard Skills”, also fachliche Kompetenzen, Erfahrungen, Kenntnisse, Qualifikationen?

  2. Als einzelne Stichworte, kurz, klar und konkret formuliert? (Sie können Keywords allerdings durchaus bewusst in Sätzen integrieren.)

  3. Mit hoher Relevanz in Branche und Berufsbild? Beispielsweise entlang http://www.berufskunde.com/ sowie immer wieder gefragt in Inseraten und Stellenbeschreibungen?

  4. Mit hoher Aktualität, das heisst relevant auch im Kontext aktueller Aus- und Weiterbildungen?

  5. Inklusive Nachweisbarkeit aufgrund Arbeitszeugnissen, Zertifikaten, Referenzaussagen? Nach dem Motto: “Das ist nicht nur so dahergesagt”?

Doch dieser Check erfolgt erst abschliessend. Denn:

Zuerst heisst es: Sammeln!


Schreiben Sie alle, wirklich alle Begriffe auf, die für Ihr Profil, Ihren Beruf, Ihre Branche relevant sein könnten. Aus dem Lebenslauf, aus Inseraten, von Firmen-Websites, aus der Zeitung, aus online Profilen… Auch Keword-Tools können hilfreiche Ideen bieten, z.B. 9 kostenlose Keyword Recherche Tools.

Gehen Sie nach dem Motto “Mehr ist mehr” vor. Je grösser die Auswahl, desto besser können Sie danach fokussieren und jeweils die passendsten Begriffe wählen.

Und dann: Auswerten.


Haben Sie erst einmal eine grosse Anzahl relevanter Begriffe auf dem Tisch, prüfen Sie diese mittels online Suche und markieren die wichtigsten Keywords:

  1. Welche Begriffe brauchen Sie selbst, damit Sie passende Jobs und Kontakte finden bzw. digitale Tools, Job-Abos und Business Networks Ihnen passende Optionen vorschlagen? Welche Keywords passen am besten zu Ihren Zielen? Bringen die gewünschten Ergebnisse? Führen zu den für Sie entscheidenden Informationen und Personen?

  2. Welche Begriffe brauchen Bewerbungsmanagement-Systeme und automatisierte Matching-Tools, damit diese Sie passend zuordnen können? Welche Keywords unterstützen Ihren Auftritt, Ihre Selbstpräsentation, machen Ihr Profil greifbar für andere (inkl. künstliche Intelligenz)?

  3. Welche Begriffe brauchen Rekrutierende, damit diese Sie pro-aktiv in Business Networks suchen und finden können? Welche Keywords werden von anderen (Ihren Zielpersonen) häufig genutzt?

Auch dazu können Sie SEO-Tools nutzen, wie z.B. Google Trends.

Zu guter Letzt: Platzieren, kombinieren, integrieren Sie die Schlüsselbegriffe in Ihrem Profil.


Lebenslauf, online Profil, Bewerbungsformular, Social Media Beiträge, Kommentare… Überall, wo Sie Texte eingeben müssen, integrieren Sie je Bedarf die relevantesten Begriffe für die aktuelle Situation bzw. Plattform.

Das können je Job, Position und Unternehmen unterschiedliche Begriffe sein. Doch wenn Sie erst einmal alle zentralen Keywords gesammelt haben, müssen Sie nicht immer von vorne überlegen – nur mehr das passendste “heraus picken”.

Bereit, loszulegen? Virtuelle Whiteboard-Tools (Jamboard, Padlet, Miro, Mural…) sind dafür wunderbar geeignet. Und ganz analog? Nehmen Sie einfach Notizzettel und breiten Sie diese auf Tisch, oder Post-its auf den Fensterflächen aus.

Wünschen Sie sich Unterstützung?


Gerne sind unsere JobCoaches für Sie da und erstellen mit Ihnen gemeinsam ein Bewerbungs-Profil, dass nicht nur für Menschen, sondern auch Maschinen lesbar und greifbar ist.


Wir machen Sie fit für die digitale Bewerbung!

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